Einladung zum Dankeschön Fest

Am Freitag, den 8. Mai 2026 laden wir alle Menschen ein, die sich in irgendeiner Art und Weise in unseren Gemeinden egagieren. Egal, ob schon ganz lange oder erst seit kurzem. Ob wöchentlich oder nur zu bestimmten Aktionen. Wirklich jede/r ist eingeladen. Anmeldungen bitte bis zum 20. April bei Gemeindereferentin Annette Brinkmann. Geben Sie die Einladung gerne weiter.

Einladung aktueller Stand Immobilienprozess

Die Immobilienprojektgruppe des Pastoralen Raumes am Hagener Kreuz, bestehend aus Vertreterinnen und Vertreten der Kirchenvorstände sowie aus dem Rat der Pfarreien, hat ihre Arbeit aufgenommen. Sie begleitet den Immobilen Prozess des Erzbistums Paderborn auf Ebene des pastoralen Raumes Am Hagener Kreuz und wird sich in den kommenden Monaten intensiv mit verschiedenen Fragestellungen befassen.

Im Mittelpunkt steht die Analyse des vorhandenen Gebäudebestandes, die Bewertung pastoraler Bedarfe sowie die Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Ziel ist es, tragfähige Perspektiven für die zukünftige Nutzung der kirchlichen Immobilien zu entwickeln und dabei sowohl die finanziellen Herausforderungen als auch die Bedeutung der Orte für das Gemeindeleben im Blick zu behalten.

Am 09.12.2025 fand eine Auftaktveranstaltung für den pastoralen Raum Am Hagener Kreuz statt, bei der über Hintergründe, Ziele und über den Ablauf des Immobilienprozesses informiert wurde. Die Präsentation zu dieser Veranstaltung können Sie auf unsere Homepage einsehen.

Am Dienstag, den 14.04.2026 wird die Projektgruppe um 19:00 Uhr im Heinrich-König-Haus auf Emst ein erstes inhaltliches Zwischenfazit präsentieren.

Dabei geht es darum, die bisherigen Erkenntnisse aus der Bestandsaufnahme zusammenzufassen, zentrale Herausforderungen zu benennen und erste Leitgedanken für die weitere Planung vorzustellen. Dieses Bild soll als Gesprächsgrundlage dienen und den weiteren Austausch im Raum eröffnen.

Zu dieser Vorstellung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn

Die Universität Paderborn hat am 12. März 2026 die unabhängige Studie zum Missbrauch im Erzbistum Paderborn veröffentlicht. Die Studie wurde vom Erzbistum Paderborn 2019
beauftragt. 2018 hatte die bundesweite MHG-Studie das Ausmaß des Missbrauchs innerhalb der Katholischen Kirche in Deutschland deutlich gemacht. Daraufhin haben viele deutsche Bistümer unabhängige Studien initiiert, um sexuellen Missbrauch in ihren Diözesen aufzuarbeiten – so auch das Erzbistum Paderborn.

Seit 2020 hat die unabhängige Studie die Amtszeiten der früheren Paderborner Erzbischöfe Lorenz Jaeger und Johannes Joachim Degenhardt (1941–2002) untersucht. Das Projekt wurde geleitet von Professorin Dr. Nicole Priesching und Dr. Christine Hartig, beide vom Lehrstuhl für Kirchen- und Religionsgeschichte. 2023 wurde das Forschungsprojekt um die Amtszeit von Erzbischof em. Hans-Josef Becker (2003–2022) erweitert – die Ergebnisse dieses Teilprojekts werden voraussichtlich 2027 publiziert.
Auf der Grundlage umfangreicher Archivanalysen und durch Interviews mit Betroffenen und Zeitzeugen hat die Studie das Ausmaß des Missbrauchs, Gewalterfahrungen der
Betroffenen, Reaktionen kirchlicher Verantwortlicher sowie strukturelle Bedingungen
innerhalb der Kirche aufgearbeitet. Im Teilprojekt zur Amtszeit von Erzbischof em. Becker
werden auch die Umsetzung und Wirkung des 2002 initiierten Verfahrens zum Umgang der Kirche mit Betroffenen, die Selbstorganisation der Betroffenen und Änderungen in der
medialen Berichterstattung berücksichtigt.

Übersicht Informations- und Dialogangebote
Die Ergebnisse der Studie bewegen Menschen auf unterschiedliche Weise. Deshalb bietet
das Erzbistum Paderborn vielfältige Informations- und Dialogformate an.
Hotlines Mitarbeitende des Erzbistums sind über verschiedene Hotlines erreichbar:

  • Zentrale Gesprächshotline zur Studie: 05251-125-4444
    Am 12.03. von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr; vom 13.03. bis 26.03.2026 (inkl. der
    Wochenenden) 10 – 20 Uhr
  • Beschwerde- und Dialoghotline: 05251-125-1125
  • Telefonseelsorge: 0800 / 111 0111 oder 0800 / 111 0222, www.telefonseelsorge.de
  • Hotline für Medienanfragen und Pressekontakt: 05251-125-1558,
    pressestelle@erzbistum-paderborn.de

Anlaufstellen und Hilfsangebote

  • Bei Fragen zur Aufarbeitung und bei allen Meldungen von Betroffenen hilft das Team
    Intervention im Erzbischöflichen Generalvikariat weiter: 05251-125-1702,
    intervention@erzbistum-paderborn.de.
  • Unabhängige Ansprechpersonen: Gabriela Joepen, 0160 / 702 41 65,
    gabriela.joepen@ap-paderborn.de, Paderborn
    Prof. Dr. Martin Rehborn, 0170 844 50 99, missbrauchsbeauftragter@rehborn.com,
    Dortmund
  • Der Beauftragte für den Missbrauch geistlicher Autorität steht für Anfragen zur
    Verfügung: 05251 125-1289, rainer.fromme@erzbistum-paderborn.de.
  • Anliegen zum Thema Prävention beantwortet das Team Prävention: erzbistumpaderborn.
    de/praeventionsarbeit.
  • Menschen, die sexualisierte Gewalt erlitten haben, finden eine Übersicht über
    Kontaktpersonen unter erzbistum-paderborn.de/anlaufstellen-betroffene.
    Betroffene können zudem Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen – von der
    Seelsorge für Betroffene und ihre Angehörigen, über Hilfe bei der Therapieplatzsuche bis hin zur Beratungsformaten.

Homepage und Infobroschüre
Über Hilfsangebote für Betroffene und über die Aufarbeitung im Erzbistum Paderborn
informieren die Themenseiten unter www.erzbistum-paderborn.de/aufarbeitung. Die
Broschüre „Informationen zum Umgang mit und zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im Erzbistum Paderborn“ kann ergänzend im Shop des Erzbistums bestellt werden (https://shop.erzbistum-paderborn.de/).

Regionalveranstaltungen
Bei Regionalveranstaltungen in Dortmund, Schmallenberg und Rheda-Wiedenbrück geht die Bistumsleitung vom 15.-17. März 2026 gemeinsam mit der Betroffenenvertretung und dem Interventionsbeauftragten Thomas Wendland mit allen Interessierten in Austausch über die Studie. Berichte von den Veranstaltungen stehen ab dem 16. März online unter erzbistumpaderborn.de zur Verfügung und können zum Verlinken genutzt werden.

  • Sonntag, 15. März 2026, 18 Uhr, Dortmund (Kongresszentrum, Goldsaal)
  • Montag, 16. März 2026, 19 Uhr, Schmallenberg (Stadthalle, Großer Saal)
  • Dienstag, 17. März, 19 Uhr, Rheda-Wiedenbrück (A2 Forum, Kleiner Festsaal).

Beratung vor Ort
Gemeinden, die von Fällen sexualisierter Gewalt betroffen sind, die in der Studie
beschrieben sind, können Begleitung durch das Team Intervention, die Beratungsdienste
und das Team Presse des Erzbischöflichen Generalvikariats in Anspruch nehmen.

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