Der „Chor Am Hagener Kreuz“ entsteht gerade neu für alle, die Lust haben auf ein bisschen mehr…
Für alle, die Lust haben, Gemeindeleben mitzugestalten und offen sind für verschiedene Musikstile von Klassik bis Rock und Pop und geistlich bis weltlich.
Es sind k e i n e Vorkenntnisse nötig, nur die Bereitschaft, sich auf das „Experiment Chorsingen“ einzulassen, intensiver und mehrstimmig an Musikstücken zu üben und sich stimmlich und musikalisch weiterzuentwickeln.
Ziel sind auch regelmäßige Auftritte bei Gemeindeveranstaltungen, in der Messe oder bei dem ein oder anderen kleinen Konzert…
Probe: jeden Mittwoch 19.45 -21.15 Uhr in der Kapelle St. Elisabeth, Franziskanerstrasse
Leitung: Katrin Klopf
E-Mail: klopf@am-hagener-kreuz.de
Telefon: 0151 / 57 85 93 78
Aktuelles
Chor am Hagener Kreuz feiert sein einjähriges Bestehen mit einer Chorfahrt nach Soest
Nach einer schwierigen Terminfindungsphase konnte das kleine Projekt „Chorfahrt“ starten. Am 30. August trafen sich bei perfektem Reisewetter 20 Mitglieder des Kirchenchores am Parkplatz „Bredelle“ und wurden gemütlich nach Soest bis direkt in die Innenstadt chauffiert. Obwohl Soest ein Städtchen direkt vor der Haustür von Hagen ist, kannten viele von uns die Stadt nicht näher. So waren wir alle sehr positiv überrascht, wie lebendig und quirlig die Hansestadt Soest sich an diesem Samstag präsentierte.
Eine erste Schnuppertour führte uns direkt auf eine schöne Terrasse am großen Teich, aus dessen salzhaltigem Wasser man früher das „weiße Gold“ (Salz) gesiedet hat, welches der Stadt beachtlichen Reichtum bescherte. Gemütlich, bei angeregten Gesprächen und einer Tasse Kaffee, Kuchen, Radler u. a. konnten wir den „Malerblick“ auf die Turm-Silhouette der Stadt genießen.
Freudig gespannt waren wir auf die gebuchte Stadtführung. Mit großer Sachkenntnis und kleinen Anekdötchen wurden wir charmant durch die Stadt geführt. Wir erfuhren viel über die Historie dieser früher so bedeutenden Stadt und der heutigen „heimlichen Hauptstadt Westfalens“. Unser Rundgang führte uns auch durch zwei der bedeutendsten Soester Kirchen. Besonders beeindruckt waren wir von der Schönheit der sog. Wiesenkirche. Die Kirche St. Maria zur Wiese gilt als eine der schönsten spätgotischen Hallenkirchen Deutschlands. Der hohe, von schönem spätsommerlichen Licht durchflutete Kirchenraum war für uns eine Einladung zu einer spontanen Gesangseinlage. Auch die zweite Marienkirche – „Maria zur Höhe“ lässt sich als eindrucksvoll bezeichnen und ist gekennzeichnet durch prächtige Wand – und Deckenmalereien (byzantinischer Einfluss) und einem besonderen Raumkonzept (breiter als lang). In beiden Kirchen waren wir überwältigt von den Kleinodien, wie z . B. dem Westfälischen Abendmahl, Altarbildern aus der Flämischen Schule und der Schule Conrads von Soest, dem auf dem europäischen Festland einzigartigen, mit Blattgold verzierten, Soester Scheibenkreuz. Einige vergleichbare Kreuze sind sonst lediglich auf der schwedischen Insel Gotland erhalten.
Da aller guten Dinge drei sind, fand der „offizielle“ Tag seinen Abschluss mit einem kleinen Auftritt des Chores im „St. Patrokli-Dom“. Selten hat „Meine Zeit steht in deinen Händen“ bei unserem noch jungen Chor anrührender geklungen, als in diesem wunderbaren Gotteshaus.
Nach so viel Kultur und Geschichte konnten wir den Tag bei einem gemütlichen Abendessen, einem Gläschen Wein oder Bier und dem Schmieden neuer Vorhaben im ältesten Gasthaus Westfalens harmonisch ausklingen lassen.
(Brigitte Hoppe-Roppertz)
