In den letzten Wochen gab es bei einigen Gemeindemitgliedern Irritationen hinsichtlich Verlegung der Messorte und gar Wegfall von Messfeiern an Werktagen.
Gerade Streichungen von Messfeiern sind immer besonders gut zu überlegen – auch für Werktage.
Zur Messfeier sollen nach Möglichkeit immer Gläubige anwesend sein. Denn das besondere Merkmal der Eucharistie beinhaltet die aktive Teilnahme der Gläubigen am Gottesdienst.
Da wir in unserem Pastoralen Raum eine lange Zeit nur zwei Priester vor Ort waren und um möglichst vielen Gläubigen auch die Chance zu geben, an einer Werktags-Messfeier teilzunehmen, hat dies dann zu Verlegungen geführt.
Bevor wir in Heilig Geist die Messfeier von Mittwochmorgen auf Freitagmorgen verlegt haben, haben Pater Yesudas und ich die Anwesenden am Mittwochmorgen immer wieder gefragt, ob es ihnen etwas ausmache, von Mittwochmorgen auf Freitagmorgen zu gehen. Und immer wieder erhielten wir die Antwort: Nein! Nur der Wortgottesdienst der Frauen am 1. Mittwoch im Monat solle doch bitte erhalten bleiben. Dies war für uns auch von vornherein ganz klar.
Leider war die Teilnehmerzahl am Freitagmorgen in Heilig Geist sehr gering: Oftmals standen Pater Yesudas und ich zusammen mit Frau Maciocha oder Herrn Buchholz alleine da.
Und so haben wir überlegt, ob es weiterhin sinnvoll ist, in Heilig Geist freitags eine Messfeier anzubieten oder diese nach Sankt Bonifatius zu verschieben, da dort traditionell mehr Menschen am Gottesdienst teilnehmen. Nach langer Zeit des Prüfens haben wir uns für die Verschiebung nach Sankt Bonifatius entschieden.
Der Wegfall der Heiligen Messe am Freitagmorgen in Heilig Geist impliziert jedoch keineswegs, dass es in Heilig Geist grundsätzlich kein Interesse an einer Werktagsmesse gibt. Die vielen Diskussionen der letzten Wochen zeigen eher eine große Sehnsucht nach Spiritualität auf. Hierfür werden sich bestimmt mit Unterstützung Williger noch Lösungen finden.
Ihr Pfarrer Dieter J. Aufenanger
