Erzbischof Bentz kommt in die Region: „Amtssitzwechsel“ vom 21. bis 27. September 2026

Unter dem Leitwort „Mitten unter euch.“ besucht Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel, Witten, Wetter, Herdecke und Hagen. Öffentliche Gottesdienste und Begegnungsangebote laden zur Teilnahme ein.

Unter dem Leitwort „Mitten unter euch.“ aus dem Johannesevangelium verlegt Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz vom 21. bis 27. September 2026 seinen „Amtssitz“ in den westlichen Teil des Erzbistums Paderborn. Eine Woche lang lebt und arbeitet er in der Region, besucht Gemeinden, Einrichtungen und Initiativen und sucht das Gespräch mit Menschen, die Kirche und Gesellschaft vor Ort gestalten.

Der Erzbischof ist in Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel, Witten, Wetter, Herdecke und Hagen unterwegs. Der Amtssitzwechsel ist als Besuchs-, Dialog- und Begegnungsformat angelegt: Erzbischof Bentz möchte erfahren, was die Menschen in der Region bewegt, welche Herausforderungen sie wahrnehmen und welche Hoffnungen sie mit der Zukunft von Kirche und Gesellschaft verbinden.

Dazu begegnet er Menschen in Kirchengemeinden, Schulen, sozialen Einrichtungen, Unternehmen, Politik und Verwaltung. Er spricht mit ehrenamtlich und hauptberuflich Engagierten, jungen Menschen und Familien, Verantwortlichen in der Pastoral sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Ökumene, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt steht auch die Frage, wie die Katholische Kirche weiterhin nah und verlässlich bei den Menschen bleiben kann.

Begegnungen mit Kirche und Gesellschaft

In Witten informiert sich Erzbischof Bentz über die pastorale Situation und das kirchliche Engagement vor Ort. In Hohenlimburg spricht er mit Verantwortlichen eines Industrieunternehmens sowie mit Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern über Arbeit, Transformation und Strukturwandel. In Hagen stehen unter anderem neue kirchliche Aufbrüche und die Bewahrung der Schöpfung im Mittelpunkt.

In Herne besucht der Erzbischof eine katholische Grundschule und die Hauptfeuerwache. Außerdem trifft er die Mitglieder der Nordischen Bischofskonferenz und spricht mit ihnen über die Erfahrungen der Kirche in säkular geprägten Gesellschaften. In Herne-Eickel kommt er mit den hauptberuflich in Pastoral und Verwaltung tätigen Mitarbeitenden der Region zusammen.

Am Samstagabend lädt Erzbischof Bentz in Castrop-Rauxel zu einem besonderen „Abend der runden Tische“ ein. Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen kommen bei einem Abendessen miteinander ins Gespräch. Die persönlich eingeladenen Gäste bringen jeweils einen weiteren Menschen mit einer möglichst ganz anderen Perspektive mit.

Viele Gespräche finden bewusst in kleineren Runden statt. So soll Raum entstehen, in dem Erfahrungen, Erwartungen und auch kritische Fragen offen zur Sprache kommen können.

Öffentliche Gottesdienste und Begegnungsangebote

Alle Interessierten sind eingeladen, die öffentlichen Gottesdienste mit Erzbischof Bentz mitzufeiern. Sie bilden die geistlichen Punkte der Woche. An mehrere Gottesdienste schließen sich Dialog- und Begegnungsveranstaltungen an. Für diese Angebote ist teilweise eine Anmeldung erforderlich.

Montag, 21. September: Gottesdienst und Dialog mit Gremien

Um 18 Uhr feiert Erzbischof Bentz die Eucharistie in St. Marien Witten, Marienplatz 3. Anschließend begegnet er im Pfarrzentrum Mitgliedern der pastoralen Gremien und Kirchenvorstände aus der Region. Im Mittelpunkt stehen ihr Engagement, ihre Hoffnungen und Sorgen sowie die Frage, wie Kirche vor Ort auch in Zeiten des Wandels lebendig und nah bei den Menschen bleiben kann.

Dienstag, 22. September: Begegnung mit Menschen in kirchlichen Diensten

Um 18 Uhr beginnt die Eucharistiefeier in St. Johannes Baptist Hagen-Boele, Hospitalstraße 13. Danach lädt der Erzbischof Menschen zu einem Dialog- und Begegnungsabend ein, die das kirchliche Leben häufig verlässlich im Hintergrund mittragen.

Eingeladen sind insbesondere Küsterinnen und Küster, Organistinnen und Organisten, Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre, Hausmeisterinnen und Hausmeister sowie weitere ehrenamtlich, nebenberuflich oder hauptberuflich Engagierte.

Mittwoch, 23. September: Kirche in säkularer Gesellschaft

Um 18 Uhr feiert Erzbischof Bentz gemeinsam mit Mitgliedern der Nordischen Bischofskonferenz die Eucharistie in St. Bonifatius Herne, Glockenstraße 7.

Anschließend findet im Pfarrzentrum das öffentliche Podiumsgespräch „Kirche in säkularer Gesellschaft“ statt. Erzbischof Bentz, Bischof Erik Varden aus Trondheim sowie Engagierte aus der Region sprechen darüber, wie Kirche in einer zunehmend säkularen Gesellschaft glaubwürdig leben und ihren Auftrag erfüllen kann.

Donnerstag, 24. September: Dialog mit Mitarbeitenden aus Pastoral und Verwaltung

Um 18 Uhr feiert Erzbischof Bentz die Eucharistie in St. Marien Eickel, Herzogstraße 23 in Herne. Anschließend lädt er das pastorale Personal, Verwaltungsleitungen, Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sowie Mitarbeitende der Dekanate zu Begegnung und Dialog ein.

Freitag, 25. September: Gottesdienst und Begegnung für junge Menschen

Erzbischof Bentz kommt in die Popakademie Witten, Ruhrstraße 48. Jugendliche, junge Erwachsene und alle, die sich in der Jugendarbeit engagieren, sind zu einem Gottesdienst mit Musik, Glaubenszeugnis, Gebet und Segen eingeladen.

Anschließend gibt es im Bistro der Popakademie Zeit für die Themen und Fragen der jungen Menschen.

Samstag, 26. September: Pilgern mit dem Erzbischof

Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einer Pilgermesse in St. Philippus und Jakobus Herdecke, Wetterstraße 13. Um 11 Uhr startet die Pilgerwanderung auf einem rund zwölf Kilometer langen Abschnitt des Westfälischen Jakobswegs von Herdecke in Richtung Hagen. Für die Wanderung werden festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung sowie Getränke und Verpflegung für unterwegs empfohlen.

Sonntag, 27. September: Familiengottesdienst in Herne

Zum Abschluss seines Amtssitzwechsels feiert Erzbischof Bentz einen Familiengottesdienst in der Kinderkirche St. Marien Herne-Baukau. Ab 9.30 Uhr können Kinder und Eltern ankommen, den Kirchenraum erkunden und dann gemeinsam Gottesdienst feiern. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Begegnung mit den Familien und dem Team der Kinderkirche.

Informationen und Anmeldung

Weitere Informationen zum Amtssitzwechsel, zu den einzelnen Veranstaltungen und zu den jeweiligen Anmeldemöglichkeiten gibt es unter:

www.erzbistum-paderborn.de/amtssitzwechsel2026

Für die anmeldepflichtigen Veranstaltungen ist eine Anmeldung bis zum 1. September 2026 vorgesehen.

Mir lebn eibig, Jüdische Musik von gestern und heute

Am Sonntag, den 12. Juli 2026 findet um 17 Uhr im Rahmen des Festivals „Musik & Kultur der Synagoge“ ein Konzert in der Sankt-Bonfatius-Kirche in Hohenlimburg statt. 
„BAT KOL DAVID“, der Chor des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Westfalen-Lippe,  bietet im ersten Teil des Konzerts jüdische geistliche Musik, im zweiten Teil weltliche Musik „von traurig bis heiter“. 
Herzliche Einladung. Der Eintritt ist frei.  

Werktagsmesse Heilig Geist

In den letzten Wochen gab es bei einigen Gemeindemitgliedern Irritationen hinsichtlich Verlegung der Messorte und gar Wegfall von Messfeiern an Werktagen.
Gerade Streichungen von Messfeiern sind immer besonders gut zu überlegen – auch für Werktage.
Zur Messfeier sollen nach Möglichkeit immer Gläubige anwesend sein. Denn das besondere Merkmal der Eucharistie beinhaltet die aktive Teilnahme der Gläubigen am Gottesdienst.
Da wir in unserem Pastoralen Raum eine lange Zeit nur zwei Priester vor Ort waren und um möglichst vielen Gläubigen auch die Chance zu geben, an einer Werktags-Messfeier teilzunehmen, hat dies dann zu Verlegungen geführt.
Bevor wir in Heilig Geist die Messfeier von Mittwochmorgen auf Freitagmorgen verlegt haben, haben Pater Yesudas und ich die Anwesenden am Mittwochmorgen immer wieder gefragt, ob es ihnen etwas ausmache, von Mittwochmorgen auf Freitagmorgen zu gehen. Und immer wieder erhielten wir die Antwort: Nein! Nur der Wortgottesdienst der Frauen am 1. Mittwoch im Monat solle doch bitte erhalten bleiben. Dies war für uns auch von vornherein ganz klar.
Leider war die Teilnehmerzahl am Freitagmorgen in Heilig Geist sehr gering: Oftmals standen Pater Yesudas und ich zusammen mit Frau Maciocha oder Herrn Buchholz alleine da.
Und so haben wir überlegt, ob es weiterhin sinnvoll ist, in Heilig Geist freitags eine Messfeier anzubieten oder diese nach Sankt Bonifatius zu verschieben, da dort traditionell mehr Menschen am Gottesdienst teilnehmen. Nach langer Zeit des Prüfens haben wir uns für die Verschiebung nach Sankt Bonifatius entschieden.
Der Wegfall der Heiligen Messe am Freitagmorgen in Heilig Geist impliziert jedoch keineswegs, dass es in Heilig Geist grundsätzlich kein Interesse an einer Werktagsmesse gibt. Die vielen Diskussionen der letzten Wochen zeigen eher eine große Sehnsucht nach Spiritualität auf. Hierfür werden sich bestimmt mit Unterstützung Williger noch Lösungen finden.
Ihr Pfarrer Dieter J. Aufenanger

Neu ab 17. Juni: Kurzberatung für Engagierte im Erzbistum Paderborn

Manchmal hilft schon ein Gespräch, um den nächsten Schritt klarer zu sehen. Mit der neuen Kurzberatung bieten die Beratungsdienste ab dem 17. Juni 2026 eine unkomplizierte und vertrauliche Unterstützung für hauptberuflich und ehrenamtlich Engagierte im Erzbistum Paderborn an.

Wer sich engagiert, trägt Verantwortung, gestaltet mit und begleitet andere Menschen. Dabei tauchen immer wieder Fragen und Situationen auf, die man nicht allein sortieren muss. Genau dafür gibt es ab dem 17. Juni die neue Kurzberatung der Beratungsdienste im Erzbistum Paderborn.

Vielleicht kennen Sie das: Ihnen wird gerade alles zu viel. Sie sind unsicher in Ihrer Rolle, erleben Spannungen oder Konflikte oder stehen vor einer Entscheidung, die Sie beschäftigt. Vielleicht sehen Sie den nächsten Schritt noch nicht klar oder wissen nicht so recht, wie Sie ein Thema angehen sollen. In solchen Momenten kann schon ein vertrauliches Gespräch helfen, neue Perspektiven zu gewinnen und Orientierung zu finden.

Die Kurzberatung richtet sich an hauptberuflich und ehrenamtlich Engagierte – zum Beispiel Kirchenvorstände, Mitglieder im Rat der Pfarrei, Gruppenleitungen, Engagierte in der Jugend- und Katechesearbeit, Gemeindereferentinnen, Pastoralreferenten, Priester, Diakone, Mitarbeitende in Seelsorge, Verwaltung, Kategorie u. v. m. Die Gespräche sind vertraulich, wertschätzend und lösungsorientiert. Sie müssen nichts vorbereiten und Ihr Anliegen nicht vollständig formuliert haben. Die Kurzberatung versteht sich als unkomplizierter erster Gesprächsraum für die aktuelle Situation. Sollte weiterer Unterstützungsbedarf entstehen, schauen die Beratenden gemeinsam mit Ihnen auf mögliche nächste Schritte.

Gut zu wissen

  • Dauer: 60 Minuten
  • in der Regel ein einmaliges Gespräch
  • telefonisch und vertraulich
  • unkomplizierte Kontaktaufnahme

Quelle: Erzbistum Paderborn

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