Unterstützung für die Restaurierung unserer Orgel in Heilig Geist

Die Stockmann-Orgel in der Heiliug Geist Kirche ist seit 45 Jahren ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens. Sie begleitet Gottesdienste, Sakramente und Kozerte mit ihrem einzigartigen Klang. Damit dies auch in Zukunft möglich bleibt, steht nun eine umfassende Restaurierung der Orgel an.

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 76.000 Euro. Ein Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro durch das Erzbistum Paderborn wurde bereits bewilligt. Dank der großen Unterstützung aus der Gemeinde konnten außerdem rund 25.000 Euro gesammelt werden. Dazu beigetragen haben die Pfeifenpatenschaften, Spenden sowie das Orgelkonzert mit Frau Klopf im vergangenen November.

Für diese wertvolle Hilfe möchten wir uns von Herzen bedanken – bei allen Patinnen und Paten der Orgelpfeifen sowie bei allen Menschen, die die Restaurierung der Orgel bislang unterstützt haben. Ihr Engagement zeigt, wie sehr die Kirchenmusik den Menschen am Herzen liegen.

Dennoch liegt noch ein weiter Weg vor uns, bis die notwendigen Mittel vollständig erreicht sind. Deshalb freuen wir uns weiterhin über jede Unterstützung, die hilft, dieses Projekt zu verwirklichen und die Orgel für kommende Generationen zu erhalten.

Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass unsere Orgel auch in Zukunft mit ihrem Klang unsere Kirche erfüllt und Menschen bewegt.

Spendenkonto:
Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist
Sparkasse an Volme und Ruhr
IBAN: DE96 4505 0001 1000 4517 79
Stichwort: Instandhaltung der Orgel

Eine Pfeifenpatenschaft ist auch ein schönes Geschenk. Wie sie funktioniert, erfahren Sie hier.

Warum ist die Instandhaltung der Orgel so teuer?
Komplettreinigung und Überholung der Orgel erfordern eine Vielzahl von handwerklichen Arbeiten, die ausschließlich von Spezialisten durchgeführt werden können:

– Alle Pfeifen – 1.722 Stück – und die Pfeifenstöcke (die Rasterbretter, in denen die Pfeifen aufrecht stehen) werden ausgebaut, von der kleinen, wenige Zentimeter langen
Diskantpfeife bis zur mehr als 5 m langen Basspfeife, die an die 100 kg wiegt.

– Die Pfeifen werden innen trocken, außen feucht sauber gewischt. Alle Pfeifen werden mit Spezialgerät ausgesaugt.

– Das Gehäuse der Orgel wird innen und außen vom Schimmel gereinigt und gegen Schimmelbefall imprägniert.

– Das mechanische und elektrische Innenleben der Orgel wird überholt. Das Bett der Klaviatur wird gerichtet, nötigenfalls mit neuem Filz versehen. Die Tasten werden
neu justiert. Die Führung der Abstrakten wird überprüft und präzise reguliert.

– Es folgt der Wiedereinbau der Pfeifenstöcke und der Pfeifen.

– Krönung des Werkes ist die Stimmung und Neuintonation aller Pfeifen – allein damit ist der Orgelbauer mehrere Wochen befasst.

Alles in allem sind Orgelbauer und Gehilfen eine lange Zeit an der Orgel beschäftigt. Hinzu treten Material-, Fahrt- und Transportkosten.

Fahrt zur Landesgartenschau

Am Samstag, den 27. Juni fahren wir zur Landesgartenschau nach Neuss.

Für eine gemeinsame Erkundung des Geländes ist für 11.00 Uhr eine 90-minütige Führung gebucht. Anschließend gibt es Zeit für einen individuellen Bummel.

Um ca. 15.00 Uhr verlassen wir die LaGa gemeinsam Richtung nahegelegener Innenstadt und kehren in einem Lokal zu einer Pause mit Stärkung ein, um dann den Rückweg anzutreten. Kosten: Führung 100 Euro / werden umgelegt, Eintritts- und Fahrkarte (Kombiticket) ab 10 Personen 18 Euro, darunter 20 Euro.

Treffen: 8.15 Uhr im Hauptbahnhof Hagen
Abfahrt: 8:32 Uhr nach Neuss
Zurück geht es zweimal stündlich, z.B. ab Neuss 16.27 Uhr, Ankunft in Hagen 17.30 Uhr.

Anmeldung bis zum 10. Juni unter Telefon 02331 9233367 oder unter E-Mail: list.lucie@gmail.com

Unterstützung für das neue Gemeindehaus in Sankt Bonifatius

Mit großer Freude dürfen wir erleben, wie unser neues Gemeindehaus Sankt Bonifatius in Hohenlimburg Schritt für Schritt Gestalt annimmt. Die neue Küche ist bereits eingebaut und lässt schon erahnen, wie dieser Ort künftig für unsere Gemeinde sein wird – ein Ort für Begegnungen, Feste, Gruppenstunden, Gespräche und gemeinsames Miteinander.

Damit das Gemeindehaus jedoch vollständig genutzt werden kann, stehen noch wichtige Anschaffungen bevor. Benötigt werden unter anderem:

  • Stühle
  • Tische
  • Schränke
  • Garderobenvorrichtungen

Für diese Ausstattung erhalten wir keine Unterstützung durch das Erzbistum Paderborn – die Finanzierung muss daher vollständig durch unsere Gemeinde getragen werden.

Deshalb möchten wir Sie herzlich um Ihre Unterstützung bitten.

Jede Spende – ob groß oder klein – hilft mit, unser Gemeindehaus zu einem Ort der Gemeinschaft und Gastfreundschaft werden zu lassen. Gemeinsam können wir etwas schaffen, das vielen Menschen über Jahre hinweg zugutekommt.

So können Sie helfen

Spenden können gerne auf das Gemeindekonto überwiesen werden:

Kath. Kirchengemeinde St. Bonifatius
IBAN: DE88 4505 0001 0128 0100 61
Institut: Sparkasse an Volme und Ruhr

Verwendungszweck:
Innenausstattung Gemeindehaus

So ist Ihre Spende eindeutig diesem Projekt zugeordnet.

Wir danken allen Menschen, die dieses Vorhaben mittragen und unterstützen.
Gemeinsam schaffen wir so einen Ort, an dem Gemeinde lebendig bleiben kann.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Auf dem Weg in den neuen Seelsorgeraum

Was beschlossen wurde, was sich verändert – und was das für uns bedeutet

Im Bistumsprozess „Glauben. Gemeinsam. Gestalten.“ des Erzbistums Paderborn sind nach einer einjährigen Phase der Information, Beteiligung, Beratung und Abwägung zentrale Konkretisierungen vorgenommen und beschlossen worden. Viele Menschen aus Pastoralen Räumen, Gremien und Einrichtungen haben sich eingebracht – unter anderem in zwölf Regionalkonferenzen mit ca. 1.500 Teilnehmern, durch Voten lokaler Gremien und durch Rückmeldungen aus der Praxis der Pastoral vor Ort. Diese Erfahrungen und Einschätzungen sind in die Beratungen auf Bistumsebene eingeflossen. Der Diözesanpastoralrat und die Erzbischöfliche Leitungskonferenz haben nun die nächsten Weichenstellungen vorgenommen.

Damit steht fest: Das Erzbistum Paderborn wird künftig in 21 Seelsorgeräume gegliedert sein. Die meisten dieser Seelsorgeräume orientieren sich an den bisherigen Dekanatsgrenzen. In zwei Regionen gibt es abweichende Zuschnitte: Das Dekanat Bielefeld wird in die Seelsorgeräume Bielefeld und Lippe geteilt. Das Dekanat Hochsauerland-Ost wird in die Seelsorgeräume Bigge-Olsberg/Medebach-Hallenberg/Winterberg sowie Brilon-Marsberg geteilt. Die konkreten Zuordnungen werden in den veröffentlichten Übersichten dargestellt.

Unser Pastoraler Raum gehört künftig zum Seelsorgeraum Hagen-Witten.

Seelsorgeräume werden zum neuen Kirchenjahr errichtet

Die neuen Seelsorgeräume werden zum 1. Advent 2026 errichtet. Damit beginnt eine Übergangszeit, in der die neuen Räume auf ihre pastoral-inhaltliche Ausgestaltung vorbereitet werden. Wichtig ist: Mit der Errichtung der Seelsorgeräume ist nicht automatisch entschieden, welche Gottesdienste, Gebäude oder Angebote sich vor Ort verändern. Diese Fragen werden in den kommenden Schritten im Seelsorgeraum und mit dem Start der jeweiligen Leitungstrios beraten und gestaltet.

Auch der Dienst der bisherigen Pfarrer, Pfarradministratoren und Pfarrbeauftragten sowie der Pastoralteams endet nicht direkt mit der Errichtung der Seelsorgeräume. Die Übergangsleitung wird in der Regel durch die Dechanten wahrgenommen. Ihre Aufgabe besteht vor allem darin, die neuen Räume vorzubereiten, die Beteiligten zusammenzuführen, Prozesse zu ordnen und die nächsten Schritte zu begleiten.

„Ankerzeit“ startet

Zur Übergangsphase gehört auch eine geistliche Dimension. Von Advent 2026 bis Advent 2027 ist eine sogenannte „Ankerzeit“ vorgesehen. In dieser Zeit sollen sich haupt- und ehrenamtlich Engagierte sowie weitere Interessierte in den neuen Seelsorgeräumen besser kennenlernen, geistliche Angebote wahrnehmen und über Glaubenserfahrungen ins Gespräch kommen. Die Ankerzeit soll helfen, die Veränderungen nicht nur organisatorisch, sondern auch geistlich mitzuvollziehen und sich zu verorten.

Denn mit der Neuordnung soll im Erzbistum Paderborn auch ein missionarischer Aufbruch möglich werden. Es geht nicht nur darum, Strukturen an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Es geht darum, Kirche stärker von ihrer Sendung her zu denken: Wie erreicht die Kirche Menschen heute? Wo brauchen Menschen Nähe, Trost, Orientierung, Gemeinschaft und Glaubenszeugnis? Wie kann Kirche auch künftig ansprechbar und verlässlich sein? In welchen Lebensphasen lassen sich Menschen von der christlichen Botschaft berühren und wer sind wir als Kirche von Christus her?

Eine Pfarrei pro Seelsorgeraum

Perspektivisch soll ein Seelsorgeraum in der Regel aus einer Pfarrei bestehen. Das hat vor allem rechtliche und organisatorische Gründe: Wenn es innerhalb eines Seelsorgeraums möglichst nur eine Pfarrei gibt, werden Zuständigkeiten klarer, Entscheidungswege einfacher und Verwaltungsstrukturen schlanker. Der Weg dorthin erfolgt schrittweise; nicht alle Pfarreien werden zu einem Stichtag errichtet. Erste Fusionen von Kirchengemeinden sind ab 2028 vorgesehen.

Der Seelsorgeraum ist die zentrale Bezugsgröße. Er beschreibt einen klar umrissenen Raum, in dem Pastoral, Personal, Verwaltung und Verantwortung neu geordnet werden. Seelsorge soll weiterhin möglichst nah bei möglichst vielen Menschen sein: in Gemeinden, Kirchorten, Einrichtungen, Gruppen, Initiativen und an Orten, an denen Menschen Glauben, Gemeinschaft, Hilfe und Begleitung erfahren.

Dafür sollen im Seelsorgeraum lokale Verantwortungsstrukturen ausgebaut werden – sogenannte Substrukturen. Dort wird das kirchliche Leben vor Ort wie bisher vor allem ehrenamtlich inhaltlich und organisatorisch verantwortet: zum Beispiel für Gottesdienste, Gruppen, soziale Angebote, Einrichtungen, Gebäude oder konkrete Aufgaben am Ort.

Auch die Gremienarbeit wird sich weiterentwickeln. Der Kirchenvorstand und der Rat der Pfarrei werden künftig auf den gesamten Seelsorgeraum blicken, etwa bei Fragen zu Gebäuden, Finanzen, Verwaltung und pastoralen Rahmensetzungen. Zugleich soll Verantwortung vor Ort nicht verloren gehen. Was vor Ort entschieden werden kann, soll auch weiterhin vor Ort entschieden werden. Zu spezifischen Themen und in den lokalen Substrukturen wie den Ortsgemeinden werden Engagierte wie bisher konkrete Aufgaben übernehmen – mit möglichst großem Gestaltungsspielraum, Beauftragung und Budget für das kirchliche Leben vor Ort.

Leitungstrio für jeden Seelsorgeraum

Nach der Übergangszeit soll die Leitung der Seelsorgeräume kooperativ wahrgenommen werden: durch ein Leitungstrio aus Pfarrer, Pastoraler Koordination und Verwaltungsleitung. Damit werden pastorale, administrative und koordinierende Verantwortung enger miteinander verbunden. Die Leitungstrios starten schrittweise in Kohorten und werden in eine enge Zusammenarbeit mit dem Rat der Pfarrei und dem Kirchenvorstand einsteigen.

Das multiprofessionelle Pastoralteam wird perspektivisch auf Ebene des Seelsorgeraums bzw. der dann errichteten Pfarrei agieren. Das bedeutet: Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie weitere pastorale Mitarbeitende arbeiten für den gesamten Seelsorgeraum und zugleich stärker zu vereinbarten thematischen Schwerpunkten. Dafür sollen Orte und Angebote klarer profiliert werden und das Zusammenwirken von pastoralem Personal und Engagierten (u.a. an den verlässlichen Orten) weiter abgestimmt werden.

Viele „verlässliche Orte“ und ein „Pastorales Zentrum“

Eine wichtige Rolle spielen dabei „verlässliche Orte“. Das können Kirchen, Einrichtungen, soziale Orte, Gruppen, Verbände, Kitas, Schulen oder andere kirchliche Orte sein. Sie können lokal oder thematisch geprägt sein und hauptberuflich und/oder ehrenamtlich getragen werden. An solchen Orten finden Menschen dauerhaft z.B. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, Begleitung, Gottesdienste, Gemeinschaft oder Angebote zu wichtigen Lebensthemen.

In jedem Seelsorgeraum wird es außerdem ein „Pastorales Zentrum“ geben. Dort sollen das Pastoralteam und die Verwaltung zukünftig verlässlich erreichbar sein; außerdem sollen dort zentrale pastorale Angebote, Eucharistie, Sakramente und liturgische Vielfalt gebündelt werden.

Um das Engagement vor Ort zu fördern, sollen in jedem Seelsorgeraum Ressourcen für Engagementförderung bereitgestellt werden – etwa durch Investitionen in Begleitung, Qualifizierung, Fortbildung und spirituelle Stärkung. Zudem wird pro Seelsorgeraum eine hauptberufliche/ein hauptberuflicher Engagementförderer zusätzlich eingesetzt werden.

Verwaltung auf Bistumsebene wird neu geordnet

Parallel zur Pastoral wird auch die Verwaltung im Erzbistum Paderborn neu geordnet. Dieser Umbau folgt den Herausforderungen der Pastoral. Wenn Kirche künftig in größeren Seelsorgeräumen arbeitet, wenn Aufgaben komplexer werden und Ehrenamtliche vor Ort entlastet werden sollen, braucht es eine Bistumsverwaltung, die professionell unterstützt.

Deshalb werden Aufgaben wie Friedhofsverwaltung, Beschaffung, Immobilienverwaltung, Liegenschaften und IT neu geordnet und gebündelt. Ziel dieser neuen Bistumsverwaltung ist es, Doppelstrukturen abzubauen, Zuständigkeiten klar zu regeln und die Unterstützung für Kirchengemeinden und Einrichtungen verlässlicher zu machen sowie professionell zu erbringen. Für die Kitas im Erzbistum Paderborn wird eine Kita-Holding gegründet, unter der die drei Kita-gGmbHs zusammenarbeiten.

Digitale „Aktuelle Stunde“ am 21. Mai thematisiert Veränderungen

Auch wenn die grundlegenden Rahmensetzungen auf Bistumsebene erfolgt sind, ist damit nicht jede Detailfrage beantwortet. Vieles wird vor Ort weiter zu klären und zu gestalten sein: Welche Prioritäten setzen wir in der Seelsorge? Welche Schwerpunkte entstehen? Welche Orte übernehmen welche Aufgaben? Wie werden Engagierte gut begleitet? Wie bleiben Gottesdienste, Sakramente, Seelsorge und Gemeinschaft erreichbar? Wie werden Gebäude, Einrichtungen und Verantwortung vor Ort sinnvoll organisiert?

Über die nächsten Schritte informiert das Erzbistum unter anderem in einer „Aktuellen Stunde der Generalvikare“ am 21. Mai 2026 um 19.30 Uhr. Weitere Informationen, Hintergründe und Antworten auf häufige Fragen gibt es unter: bistumsprozess.de

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