In den letzten Wochen gab es bei einigen Gemeindemitgliedern Irritationen hinsichtlich Verlegung der Messorte und gar Wegfall von Messfeiern an Werktagen.
Gerade Streichungen von Messfeiern sind immer besonders gut zu überlegen – auch für Werktage.
Zur Messfeier sollen nach Möglichkeit immer Gläubige anwesend sein. Denn das besondere Merkmal der Eucharistie beinhaltet die aktive Teilnahme der Gläubigen am Gottesdienst.
Da wir in unserem Pastoralen Raum eine lange Zeit nur zwei Priester vor Ort waren und um möglichst vielen Gläubigen auch die Chance zu geben, an einer Werktags-Messfeier teilzunehmen, hat dies dann zu Verlegungen geführt.
Bevor wir in Heilig Geist die Messfeier von Mittwochmorgen auf Freitagmorgen verlegt haben, haben Pater Yesudas und ich die Anwesenden am Mittwochmorgen immer wieder gefragt, ob es ihnen etwas ausmache, von Mittwochmorgen auf Freitagmorgen zu gehen. Und immer wieder erhielten wir die Antwort: Nein! Nur der Wortgottesdienst der Frauen am 1. Mittwoch im Monat solle doch bitte erhalten bleiben. Dies war für uns auch von vornherein ganz klar.
Leider war die Teilnehmerzahl am Freitagmorgen in Heilig Geist sehr gering: Oftmals standen Pater Yesudas und ich zusammen mit Frau Maciocha oder Herrn Buchholz alleine da.
Und so haben wir überlegt, ob es weiterhin sinnvoll ist, in Heilig Geist freitags eine Messfeier anzubieten oder diese nach Sankt Bonifatius zu verschieben, da dort traditionell mehr Menschen am Gottesdienst teilnehmen. Nach langer Zeit des Prüfens haben wir uns für die Verschiebung nach Sankt Bonifatius entschieden.
Der Wegfall der Heiligen Messe am Freitagmorgen in Heilig Geist impliziert jedoch keineswegs, dass es in Heilig Geist grundsätzlich kein Interesse an einer Werktagsmesse gibt. Die vielen Diskussionen der letzten Wochen zeigen eher eine große Sehnsucht nach Spiritualität auf. Hierfür werden sich bestimmt mit Unterstützung Williger noch Lösungen finden.
Ihr Pfarrer Dieter J. Aufenanger
Neu ab 17. Juni: Kurzberatung für Engagierte im Erzbistum Paderborn
Manchmal hilft schon ein Gespräch, um den nächsten Schritt klarer zu sehen. Mit der neuen Kurzberatung bieten die Beratungsdienste ab dem 17. Juni 2026 eine unkomplizierte und vertrauliche Unterstützung für hauptberuflich und ehrenamtlich Engagierte im Erzbistum Paderborn an.
Wer sich engagiert, trägt Verantwortung, gestaltet mit und begleitet andere Menschen. Dabei tauchen immer wieder Fragen und Situationen auf, die man nicht allein sortieren muss. Genau dafür gibt es ab dem 17. Juni die neue Kurzberatung der Beratungsdienste im Erzbistum Paderborn.
Vielleicht kennen Sie das: Ihnen wird gerade alles zu viel. Sie sind unsicher in Ihrer Rolle, erleben Spannungen oder Konflikte oder stehen vor einer Entscheidung, die Sie beschäftigt. Vielleicht sehen Sie den nächsten Schritt noch nicht klar oder wissen nicht so recht, wie Sie ein Thema angehen sollen. In solchen Momenten kann schon ein vertrauliches Gespräch helfen, neue Perspektiven zu gewinnen und Orientierung zu finden.
Die Kurzberatung richtet sich an hauptberuflich und ehrenamtlich Engagierte – zum Beispiel Kirchenvorstände, Mitglieder im Rat der Pfarrei, Gruppenleitungen, Engagierte in der Jugend- und Katechesearbeit, Gemeindereferentinnen, Pastoralreferenten, Priester, Diakone, Mitarbeitende in Seelsorge, Verwaltung, Kategorie u. v. m. Die Gespräche sind vertraulich, wertschätzend und lösungsorientiert. Sie müssen nichts vorbereiten und Ihr Anliegen nicht vollständig formuliert haben. Die Kurzberatung versteht sich als unkomplizierter erster Gesprächsraum für die aktuelle Situation. Sollte weiterer Unterstützungsbedarf entstehen, schauen die Beratenden gemeinsam mit Ihnen auf mögliche nächste Schritte.
Gut zu wissen
- Dauer: 60 Minuten
- in der Regel ein einmaliges Gespräch
- telefonisch und vertraulich
- unkomplizierte Kontaktaufnahme
Quelle: Erzbistum Paderborn
Pfarrfest St. Elisabeth 20./21. Juni 2026
Wir laden herzlich zum Pfarrfest in unseren Klostergarten ein. Am Samstag ab 13.00 Uhr. Genießen Sie kalte Getränke, herzhafte Leckereien vom Grill oder aus dem Ofen, handgemachte Waffeln, Kuchen und Torten und ein buntes Programm für Kinder mit Klettern, Hüpfburg, Karussell und vielem mehr.
Besonderheit dieses Mal: Wir übertragen das WM-Spiel Deutschland – Elfenbeinküste ab 22.00 Uhr auf Leinwand, hoffentlich Open-Air. Am Sonntag beginnen wir mit der Familienmesse um 11.15 Uhr, anschließend bieten wir frisch gebackenen Stuten zum gemeinsamen Ausklang an.
Ab ca. 15.00 Uhr gemeinsamer Abbau.

Unterstützung für die Restaurierung unserer Orgel in Heilig Geist
Die Stockmann-Orgel in der Heiliug Geist Kirche ist seit 45 Jahren ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens. Sie begleitet Gottesdienste, Sakramente und Kozerte mit ihrem einzigartigen Klang. Damit dies auch in Zukunft möglich bleibt, steht nun eine umfassende Restaurierung der Orgel an.
Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 76.000 Euro. Ein Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro durch das Erzbistum Paderborn wurde bereits bewilligt. Dank der großen Unterstützung aus der Gemeinde konnten außerdem rund 25.000 Euro gesammelt werden. Dazu beigetragen haben die Pfeifenpatenschaften, Spenden sowie das Orgelkonzert mit Frau Klopf im vergangenen November.
Für diese wertvolle Hilfe möchten wir uns von Herzen bedanken – bei allen Patinnen und Paten der Orgelpfeifen sowie bei allen Menschen, die die Restaurierung der Orgel bislang unterstützt haben. Ihr Engagement zeigt, wie sehr die Kirchenmusik den Menschen am Herzen liegen.
Dennoch liegt noch ein weiter Weg vor uns, bis die notwendigen Mittel vollständig erreicht sind. Deshalb freuen wir uns weiterhin über jede Unterstützung, die hilft, dieses Projekt zu verwirklichen und die Orgel für kommende Generationen zu erhalten.
Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass unsere Orgel auch in Zukunft mit ihrem Klang unsere Kirche erfüllt und Menschen bewegt.
Spendenkonto:
Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist
Sparkasse an Volme und Ruhr
IBAN: DE96 4505 0001 1000 4517 79
Stichwort: Instandhaltung der Orgel
Eine Pfeifenpatenschaft ist auch ein schönes Geschenk. Wie sie funktioniert, erfahren Sie hier.
Warum ist die Instandhaltung der Orgel so teuer?
Komplettreinigung und Überholung der Orgel erfordern eine Vielzahl von handwerklichen Arbeiten, die ausschließlich von Spezialisten durchgeführt werden können:
– Alle Pfeifen – 1.722 Stück – und die Pfeifenstöcke (die Rasterbretter, in denen die Pfeifen aufrecht stehen) werden ausgebaut, von der kleinen, wenige Zentimeter langen
Diskantpfeife bis zur mehr als 5 m langen Basspfeife, die an die 100 kg wiegt.
– Die Pfeifen werden innen trocken, außen feucht sauber gewischt. Alle Pfeifen werden mit Spezialgerät ausgesaugt.
– Das Gehäuse der Orgel wird innen und außen vom Schimmel gereinigt und gegen Schimmelbefall imprägniert.
– Das mechanische und elektrische Innenleben der Orgel wird überholt. Das Bett der Klaviatur wird gerichtet, nötigenfalls mit neuem Filz versehen. Die Tasten werden
neu justiert. Die Führung der Abstrakten wird überprüft und präzise reguliert.
– Es folgt der Wiedereinbau der Pfeifenstöcke und der Pfeifen.
– Krönung des Werkes ist die Stimmung und Neuintonation aller Pfeifen – allein damit ist der Orgelbauer mehrere Wochen befasst.
Alles in allem sind Orgelbauer und Gehilfen eine lange Zeit an der Orgel beschäftigt. Hinzu treten Material-, Fahrt- und Transportkosten.
