Friedensgebete

Aus aktuellem Anlass laden wir jeden Dienstag und Freitag von 17-18 Uhr zum stillen Friedensgebet in die Sankt-Bonifatius-Kirche ein. Zünden Sie eine Kerze an und nehmen Sie das Friedenslicht mit nach Hause.

Das Friendslicht brennt am Wochenende in allen vier Kirchen und kann gerne mit nach Hause genommen werden. Bringen Sie einfach eine kleine Laterne oder ein Glas mit.

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht; dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt; dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; dass ich Licht entzünde, wo die Finsternis regiert; dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten:
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste; nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe; nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe. Denn wer da hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen,
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben. Amen.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing erklärt zum Krieg in der Ukraine:  „Als Christen verurteilen wir kriegerische Gewalt und deshalb auch die Invasion der Ukraine durch Russland. Dies ist ein Angriffskrieg, der dem Völkerrecht und der christlichen Friedensethik zuwiderläuft. Unsere Bestürzung und Beklemmungen angesichts des Krieges tragen wir im Gebet vor Gott, der sich am Ende immer als mächtiger erweist als die Mächtigen dieser Erde.“
Dem Aufruf zum Gebet um Frieden schließen sich viele Gemeinden im Erzbistum an.
So laden wir „alle Menschen guten Willens“ gleich welcher Konfession und Religion ein zum Gebet um Frieden für die Ukraine am Sonntagabend, 27. Februar, um 18.00 Uhr in unsere Kirche ein. Bringen wir unsere Ohnmacht und auch unsere Wut und Hilflosigkeit vor Gott.
„Bittet und ihr werdet empfangen!“ – so sagt es uns Christus.
Bitten und beten wir, bestürmen wir Gott und werden wir ihm lästig mit unseren Anliegen um Frieden – so wie Jesus es uns im Gleichnis der bettelnden Witwe und dem ungerechten Richter vor Augen führt.